Erbliche Krankheiten

Bei vielen Hunderassen gibt es erbliche Krankheiten, so auch beim Border Collie. Diese Krankheiten werden durch Gentests und Untersuchungen vor einer Zuchtzulassung im VDH getestet.

  • MDR1-Defekt - Überempfindlichkeit gegenüber gewissen Arzneistoffen -
  • Collie Eye Anomaly (CEA) - Augenerkrankung -
  • Glaukom (GG) - grauer Star
  • Canine Ceroid-Lipofuszinose (CL) - Stoffwechselerkrankung -
  • Trapped Neutrophil Syndrome (TNS) - Knochenmarkserkrankung -
  • Imerslund-Gräsbeck-Syndrom (IGS) - Vitamin B12 Mangel -
  • Border Collie Collapse (BCC) - Kollaps bei Belastung -
  • Raine Syndrom (RS) - Zahnerkrankung
  • EAOD - erblich bedingte Taubheit
  • Epilepsie - erblich bedingte Krampfanfälle

Diese Krankheiten, bis auf Epilepsie, sind rezessiv erblich, können also NICHT ausbrechen, wenn mindestens ein Elterntier genetisch frei getestet ist. Sind beide Elterntiere frei getestet sind auch alle Welpen zu 100 % gesund. Für die Epilepsie gibt es leider keine Gentests die eine Erkrankung ausschließen. Durch verantwortungsvolle Zucht, zum Beispiel durch Erweiterung des Genpools, kann die Krankheit eingedämmt aber nicht ausgeschlossen werden.

 

Röntgenuntersuchungen:

  • Hüftgelenksdysplasie (HD)
  • Schulter (OCD)
  • Ellbogendysplasie (ED)
  • Lendenübergangswirbel (LÜW)

Eine Vererbung wird durch die Untersuchungen so gut wie möglich ausgeschlossen.